contentXXL ASP.NET CMS - PDC, ASP.NET Whidbey und contentXXL: Was bringt 2004?


Navigation:

Content:

News

PDC, ASP.NET Whidbey und contentXXL: Was bringt 2004? *

Microsoft hat in den letzten Jahren immer wieder sehr eingehend die Entwicklergemeinde nach ihren Problemen und Wünschen befragt. Die jetzt auf der PDC 2003 vorgestellten ersten "Technical Previews" zeigen: Microsoft hat sehr aufmerksam zugehört. Von den beeindruckenden neuen Leistungsmerkmalen können am besten solche Anwendungen profitieren, die bereits jetzt konsequent mit serverbasierten Komponenten arbeiten.

Nachdem Microsoft ASP.NET - die Technologie auf deren Basis das Business Content Management System contentXXL zu 100% erstellt wurde - sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich am Markt etabliert hat, ist es an der Zeit, einen Blick nach vorn zu werfen: Für 2004 ist die nächste Generation ASP.NET 2.0 "Whidbey" angekündigt.
Microsoft hat immer wieder sehr eingehend die Entwicklergemeinde nach ihren Problemen und Wünschen befragt.  Die jetzt auf der PDC 2003 vorgestellten ersten "Technical Previews" zeigen: Microsoft hat sehr aufmerksam zugehört.
Die bereits in der aktuellen Version beeindruckenden Leistungsmerkmale wurden ausgebaut, vorhandene Schwächen eliminiert, neue Features sind dazugekommen. Das Ziel ist klar: Weniger Code = Weniger Fehler, Zeit und Kosten - und einfachere Migration in Richtung kommender zukünftiger Architekturen. Microsoft verspricht über 70% weniger Code bei vergleichbaren Anwendungen.

Dazu werden bewährte "Patterns", bisher eher als Empfehlung diskutiert, jetzt direkt im Framework angeboten.

Dies betrifft z.B. die Verwaltung von Benutzern und Rollen (Membership) sowie darauf aufbauend die Möglichkeit zur Personalisierung. Templating, bisher eher stiefmütterlich behandelt, wird in Form von Master Pages, Themes bzw. Skins besser unterstützt.

Während neue Sprachkonstrukte wie Generics oder die Möglichkeit Postbacks über verschiedene Seiten zu führen eher die Programmierer begeistern, adressieren andere Verbesserungen die Softwarearchitekten.
Der Datalayer ADO.NET entwickelt sich weiter in Richtung Objekt-Relationaler Technologien (z.B. Object Spaces). Dies hat vor allem mit den geplanten Leistungsmerkmalen der nächsten Generation von Microsoft SQL Server "Yukon" zu tun. Die Fähigkeit, .NET Programmcode direkt in der Datenbank abzuarbeiten, ermöglicht u.a. den einfacheren Aufbau von Cache Dependencies über Änderungen in der Datenbank. D.h. die in ASP.NET zur Verbesserung des Leistungsverhaltens in ASP.NET zwischengespeicherten Daten können automatisch verworfen werden, wenn sich Daten am Datenbankserver ändern.

Über 40 neue Controls schließen die bisher von Fremdanbietern genutzten Lücken im Bereich Benutzeroberflächen. Dies reicht von einfachen aber nützlichen Site Counters und AdRotators bis hin zu Controls für dynamisch erzeugte Grafiken und Datei-Uploads. Auch die ungeliebten "Webcontrols für Internet Explorer" sind in neuem Outfit wieder dabei: Ein neues Treeview Control läßt auf eine verbesserte Performance und Stabilität hoffen. Data Controls beherrschen jetzt Funktionen wie Blättern (Paging) und Filtern ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand. Sogar für die von Windows-Anwendungen her bekannten Wizards wird ein extra Control bereitstehen.

Nochmals verbessert wurde auch die Unterstützung mobiler Endgeräte. Wärend bisher spezielle "Mobile Controls" verwendet werden mußten, unterstützen die serverbasierten ASP.NET Controls jetzt mobile Geräte direkt, und zwar bereits jetzt mehr als 230, darunter cHTML, xHTML, mp oder WML 1.1/1.2. Vereinheitlicht wurden dazu die Authentifizierung und die Behandlung von Cookies.
Ziel ist eine einheitliche Architektur für mobile Geräte und klassische Desktops.

Zahlreiche sehr notwendige Verbesserungen gibt es im Bereich Teamunterstützung und Projektorganisation bei der Entwicklung. Wer bisher mit mehreren Entwicklern an komplexen Projekten mit Visual Source Safe gearbeitet hat, weiß wovon die Rede ist. Die gewohnten Projektdateien in Visual Studio können entfallen, die Auslieferung von Programmcode in einer großen DLL ist nicht mehr das bevorzugte Verfahren. Sehr flexibel kann jetzt entschieden werden was, wann oder auch überhaupt nicht kompiliert wird. Auch die Bereitstellung vollständig kompilierter ASP.NET Projekte, die den ersten Besucher nicht mehr mit langen Antwortzeiten aufgrund von on-demand Kompilierung erschrecken, wird unterstützt.
Probleme bereitete auch oft das Zusammenspiel von Visual Studio, Internet Information Server (IIS) und den unbeliebten Frontpage Erweiterungen. Jetzt wird zum Testen überhaupt kein IIS mehr benötigt. Die Laufzeitumgebung wird direkt von Visual Studio bereitgestellt.

Für unsere Projekte im Bereich e-Government interessant ist die Möglichkeit, die Kompatibilität der Anwendung hinsichtlich der Anforderungen von Section 508/WCAG ("Barrierefreies Internet" - demnächst auch in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben) zu prüfen. Nicht vorhandene ALT-Tags bei Grafiken werden z.B. zuverlässig erkannt und als Aufgaben in die Tasklist des Entwicklers gestellt.

Wichtig erscheint uns auch der bessere Schutz des Programmcodes gegen unberechtigte Weitergabe. Während bisher Zusatztools (Obfuscatoren) erforderlich waren, erledigt jetzt Visual Studio diese Aufgabe selbst - wie zuverlässig, bleibt abzuwarten.

Aufmerksam hat Microsoft auch die Vielzahl von entstehenden "Open Source" Portal Frameworks beobachtet. Das Drag & Drop von Komponenten direkt im Browser - bisher ein Leistungsmerkmal einiger weniger Produkte - wird jetzt mit Web Parts und Layout Zones direkt im Framework unterstützt. Wie das funktioniert, kann man sich bei Microsoft Sharepoint oder in etwas abgewandelter Form auch direkt auf dieser Seite anschauen (dazu in die Newsübersicht wechseln und "Drag & Drop jetzt mit dieser Seite testen" klicken). Diese Leistungsmerkmale ermöglichen es einem Redakteur, Webseiten aus Komponenten sehr einfach aufzubauen.

Von den beeindruckenden neuen Leistungsmerkmalen können am besten solche Anwendungen profitieren, die bereits jetzt konsequent mit serverbasierten Komponenten arbeiten. Die für 2004 geplante Version 3.0 von contentXXL wird bereits vollständig auf Whidbey basieren.

Die angekündigten und ja auch bereits testweise verfügbaren Features werden den Marktanteil von ASP.NET absehbar weiter vergrößern. Experten erwarten, dass sich besonders die bisher in Europa zwar voranschreitende, jedoch verglichen mit Amerika zurückhaltendere Verbreitung der Technologie, deutlich beschleunigt.
Der Innovationsdruck auf die Mitbewerber aus der Java-Ecke verstärkt sich.
Das kann für die Verfügbarkeit von Technologien, die eine schnelle, sichere und kostengünstige Erstellung von Webanwendungen ermöglichen, nur von Nutzen sein.

 


| print | send |



Additional Information:


Kontakt

Frank Bärmann

TEMA Technologie
Marketing AG
Pressereferent
Tel.: +49 241 88 970-52
Fax: +49 241 88 970-42
baermann@tema.de
http://www.tema.de
More IT-Info
-

Parameter:
This is the text version of http://www.contentxxl.com/desktopdefault.aspx/tabid-283/692_read-12168/search_highlite-/
© 2008 contentXXL International GmbH. All rights reserved. | Terms and Conditions | Imprint

back to Default Version