Das Internet hat die Art und Weise, wie Unternehmen Geschäfte abwickeln, dramatisch verändert. Die Nutzung des Internets als Business-Infrastruktur wird mehr und mehr zu einer Überlebensfrage, Präsentation und Information mit statischen HTML-Seiten reichen nicht aus.
Trends
Man beobachtet gegenwärtig folgende Trends bei Internetauftritten:
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Statische Seiten werden immer mehr zu Altlasten
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Der Einsatz von Content Management Systemen nimmt drastisch zu
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Die Entwicklung und z.T. auch der Betrieb solcher Lösungen erfolgt nicht mehr in den Unternehmen selbst
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Die Integration von Content Management mit anderen Systemen (CRM,WWS,ERP) wächst
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Es bilden sich Indutriestandards heraus
Wechsel von statischen zu dynamischen Auftritten
Der Umfang und die Komplexität von Websites verdoppelt sich jedes Jahr. Unternehmen, die diesem Trend nicht mit einem Wechsel von statischen zu dynamischen Auftritten begegnen, überlassen eines ihrer wichtigsten Güter - Information - dem Chaos (Forrester Research, Managing Web Content, February 1999).
Einsatz von Content Management Systemen
Zu den häufigsten Anschaffungen in den IT-Bereichen der Unternehmen zählt dieses Jahr ein Content Management System. Diese Systeme werden bereits an zweiter Stelle genannt. Ziel ist dabei mehr und mehr, das Internet als Business Infrastruktur zu nutzen, Besucher zu Interessenten und Interessenten zu Kunden zu machen.
Outsourcing von Entwicklung und Betrieb
Die wachsende Komplexität der Anforderungen im CMS-Bereich sowie der hohe Kosten- und Zeitdruck (time-to-market) legen immer mehr die Anschaffung von fertigen Produkten nahe. Die interne IT ist mit der Abwicklung des Kerngeschäfts ausgelastet, oft besteht nicht die Infrastruktur zum 24x7 Betrieb solcher Lösungen. Komplexe, schwach integrierte Entwicklungsumgebungen mit hohen Folgekosten werden zugunsten von out-of-the-box Lösungen vermieden. Ein modularer Aufbau und moderne Technologien gewährleisten trotzdem die Erweiterbarkeit.
Integration wird immer wichtiger
Während bisher ein Internetauftritt oft noch extra gepflegt wurde, z.B. von der Pressestelle, wird Content Management jetzt zu einer tragenden Säule der unternehmerischen Aktivitäten. Content Management steht dabei in einer Reihe mit CRM (Kundenbeziehungs-Management) und ERP (Betriebswirtschaftliche Standardsoftware). Dies erfordert Offenheit zur Integration auf der Basis von Industriestandards. Proprietäre Systeme mit technologischen Altlasten sind nicht mehr gefragt. Das ist auch eine Frage der Kosten: Für jeden Euro, der für Softwarelizenzen ausgegeben wird, entfallen nochmals über 2 Euro für Integration (Forrester Research, eCommerce Software Takes Off, March 2000).
Industriestandards bilden sich heraus
Die Erstellung datenbankgestützter Websites mit Skriptingsprachen wie PHP oder ASP war bereits ein großer Fortschritt. Während diese Techniken zur schnellen Lösung kurzfristiger Probleme gut geeignet sind, eröffnen Objekttechnolgien wie Suns J2EE und Microsoft .NET bessere, langfristigere Möglichkeiten. Die plattformübergreifende Kommunikation mittels XML Webservices bildet die Basis für den Austausch von Informationen auf der Grundlage branchenspezifischer Protokolle. In den Unternehmen etablieren sich "Information Hubs", wie z.B. Microsofts Biztalk Server. Diese spielen für den Informationsfluss die gleiche Rolle wie Router und Switches im Internet.
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